Historie

Geschichte des Hauses

Außergewöhnlich seit 100 Jahren

Die Schlossmauern von Wolfsbrunn erzählen uns Geschichten - Geschichten über ausschweifende Lebenslust, schillernde Klänge, anmutige Kunst und prächtige Feste.

In den Jahren 1911 bis 1913 wurde das Schloss Wolfsbrunn als prächtiges Anwesen des Bergbauunternehmers Dr. Karl Georg Wolf errichtet. Unweit der Burg Stein und in der Nähe zur Zwickauer Mulde entstand unter der Leitung des Münchner Baumeisters Emanuel von Seidl eine wahre Freudenresidenz. Der aus rotem Sandstein gefertigte Wolf an einem Brunnen gab auf künstlerischer Art und Weise dem Schloss seinen Namen. Bis zu seinem Tod im Jahr 1934 genoss Dr. Karl Georg Wolf ein vorzügliches Leben.

Danach diente das Schloss Wolfsbrunn in der Zeit des Nationalsozialismus als Reichsführerinnenschule, Offizierslazarett und Quartier eines Stabes der deutschen Wehrmacht. 

Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges waren es zunächst Umsiedler, die in den Räumlichkeiten des Schlosses untergebracht waren.

Ab November 1945 wurde Wolfsbrunn als Schule der Antifa-Jugend genutzt. Im Zeitraum zwischen 1946 und 1965 war es Bezirksjugendschule der FDJ.

Von 1965 bis 1989 erfolgte im Schloss Wolfsbrunn die Aus- und Weiterbildung von Pionierleiterin und Lehrern. Zudem wurden von 1977 bis 1989 Studienaufenthalte für Leiter von Kinderorganisationen aus über 40 Ländern der Erde durchgeführt. 

Heute - 100 Jahre später - ist das Anwesen erneut in Familienbesitz. Im Jahre 1997 kauften die Gebrüder Leonhardt das Schloss mit angrenzendem Park und ließen es liebevoll und mit einem Blick für das historische Detail erneut im Glanz damaliger Zeiten erstrahlen. 

Zu den kostbarsten und bis heute gut erhaltenen Künsten des Hauses gehören u.a. das Deckengemälde von Julius Diez, welches die Göttin Diana mit den Tierkreiszeichen symbolisiert oder die Parkplastiken der Künstler Fritz Behn und Georg Wrba.